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  • Janine Knüppel

Ein #10minBlog? - Wird es mir gelingen?

Aktualisiert: 10. Feb.

Maren Martschenko & Anna Koschinski haben mich mit der Idee des #10minBlogs angesteckt. Einen Blogartikel innerhalb von 10 min schreiben

& dann veröffentlichen. Doch warum reizt mich das Thema so? Und wie kann es mir gelingen? Zeitdruck mag ich doch gar nicht! Ein Experiment.

So much to do and so little time: In einer Welt voller Fülle geht es immer wieder darum, Klarheit zu gewinnen und Fokus zu setzen. Auch beim Schreiben und Lesen. Der #10minBlog lädt genau dazu ein.


Was reizt mich denn überhaupt am #10minBlog?

Mir Zeitdruck zu machen, mag ich doch gar nicht!

Ich liebe es zu schreiben und mich auszudrücken. Schreiben hilft mir, mich zu sortieren.

Während ich schreibe, versuche ich, meine Gedanken und Gefühle auf den Punkt zu bringen.

Mir einen Überblick zu verschaffen. Mich zu fragen, worum geht es mir eigentlich?

So gewinne ich Klarheit, kann mich auf den nächsten Schritt fokussieren und ins Tun kommen.


Sprache und Kommunikation haben mich anscheinend schon immer fasziniert: Schon in meinem Grundschulzeugnis steht: "Janine erzählt gerne kleine Geschichten." Daher ist es nicht überraschend, dass ich später im Marketing gelandet bin und Marketing-Kommunikation studiert habe.


Im letzten Jahr habe ich angefangen, meine Gedanken auf Social Media zu teilen.

Und ich freue mich, dass immer mehr Menschen sagen:

  • Deine "Ja, ich darf!"-Posts haben mir geholfen. Sie erinnern mich immer wieder daran, dass es mir gut gehen darf und ich dafür verantwortlich bin.

  • Der "Ja, ich darf!"-Gedanke ist ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Und zwar immer dann, wenn mir alles zu viel wird oder ich mich gehemmt fühle, weil ich denke, was sollen nur die Leute von mir denken.

Mit meinem Blog möchte ich noch mehr Menschen mit diesem "Pippi Langstrumpf"-Geist anstecken.


Aus meiner Praxis weiß ich, Veränderung braucht kleine Schritte.

Wenn wir ein Leben wollen, das besser zu uns passt, brauchen wir Klarheit, Fokus & kleine Schritte.

Nur so kommen wir ans Ziel oder leben das Leben, das wir wirklich wollen.


Und ich glaube, das ist es, was mich am #10minBlog reizt:

Auf der einen Seite die Leser:in innerhalb von 10 Minuten EINEN Gedanken zu vermitteln, mit dem Wunsch, dadurch etwas in ihr auszulösen oder sie zu mehr "Ja, ich darf!" zu ermutigen.


Auf der anderen Seite meinen Schreibflow zu erforschen und zu trainieren, innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens etwas "Wertvolles" zu produzieren und zu veröffentlichen. Perfektion loszulassen. Und in kleinen Schritten immer besser zu werden.


Daher habe ich beschlossen, im Februar bei der #28TageContent - Challenge von #AnnaKoschinski mitzumachen.


Wie kann es mir gelingen?

Schon jetzt ist mir klar geworden: Bisher war ich wohl eher ein Freewriter, der beim Schreiben seine Gedanken fließen lässt, kein Blogger. Annas Tipp: "Bevor Du mit dem 10-min-Blog-Artikel startest, mache Dir den EINEN Gedanken und den Mehrwert für den Leser klar. Hilfreich ist der Satz 'Am Ende des Artikels weiß der Leser ...' um den Fokus zu setzen."


Damit habe ich heute schon eine wichtige Erkenntnis für mich gewonnen: Bevor ich den Artikel wirklich schreiben kann, brauche ich eine Brainstorming-Phase. Genauer gesagt gliedert sich mein Schreiben aktuell in vier Schritte:

  1. Schritt: Ideen sammeln Viele Ideen für einen Blogartikel entstehen beim Spazierengehen, in Gesprächen oder beim Hören eines Podcasts. In einer Sprach-App sammel ich sie. Doch es sind nur lose Fäden, die ich später zusammenfüge.

  2. Schritt: Grobe Struktur erstellen Um die losen Fäden miteinander zu verknüpfen, brauche ich eine Brainstorming-Phase: Grob mit Zettel und Stift ein Gerüst erstellen. Inhalte festlegen. Auch hier hilft ein Timer, das Thema nicht zu groß werden zu lassen.

  3. Schritt: Schreiben mit Time Limit Nun gilt es, das Gerüst mit Leben zu füllen. Damit ich mich nicht verzettle und beim Thema bleibe, stelle ich mir den Timer.

  4. Schritt: Artikel schön machen Dafür ein Foto erstellen oder raussuchen, in Canva schön machen und noch einmal über den Artikel lesen.

Ist dieser Artikel nun innerhalb von 10 Minuten entstanden? Nein.

Denn ein weiteres wichtiges Learning für mich: Druck erzeuge ich mir immer selbst. Nämlich immer dann, wenn ich der Meinung bin, ich muss sofort einen Artikel in 10 Minuten fertig haben, obwohl mir noch die Übung fehlt.


Ja, ich darf experimentieren.

Ja, ich darf 2 x 10 Minuten daran schreiben.

Ja, ich darf zwischen den Schritten Pause machen und den Artikel auch mal eine Nacht liegen lassen.

Denn das Wichtigste ist mir, dass ich nicht die Leichtigkeit und Freude am Schreiben verliere!


Und eins weiß ich ganz genau: "Wenn ich Leichtigkeit & Freude beim Schreiben habe, dann haben ihn die Leser:innen auch."


Wo in Deinem Leben wünschst Du Dir mehr Leichtigkeit & Freude?

Melde Dich bei mir und wir finden es heraus!

Und wir gestalten gemeinsam Deinen ganz eigenen Weg zu mehr Leichtigkeit & Freude.








#jaichdarf #28tagecontent #10minblog

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