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  • Janine Knüppel

Aufgeben oder Weitermachen? Du hast die Wahl!

Aktualisiert: 16. Feb.

Wer sich für eine Veränderung in seinem Leben entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig für's Scheitern. Die Gründe, warum wir scheitern, sind oft ähnlich. Was hilft mir beim Weitermachen, wenn ich gescheitert bin?

Aktuell verzichte ich auf Brot. Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie, seitdem sie auf Kohlenhydrate verzichtet, mehr Energie hat. Das will ich auch! Doch alte Gewohnheiten loszulassen und neue in den Alltag zu integrieren, ist gar nicht so leicht. Diese Schritte helfen mir weiterzumachen, wenn ich gescheitert bin:


Lerne aus bisherigen Erfahrungen

Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf Kohlenhydrate verzichten will. Doch bisher bin ich immer gescheitert. Ich habe gemerkt, dass auf alle kohlenhydratreichen Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis gleichzeitig zu verzichten, für mich einfach zu viel ist. Daher habe ich mich gefragt: "Was wäre ein kleiner machbarer Schritt, mit dem ich es dieses Mal schaffen könnte?"

Brot ist das Lebensmittel, das ich von allen genannten am häufigsten esse. Brot ist für mich eine schnelle einfache Lösung, wenn ich Hunger habe. Das möchte ich ändern.


Schaffe Alternativen

Ein weiteres wichtiges Learning: Es reicht nicht aus zu wissen, was ich nicht mehr will. Ich brauche Alternativen. Was will ich stattdessen? VORAB überlege ich mir Alternativen für Brot UND kaufe dementsprechend ein. Nun hängt an meinem Kühlschrank eine Liste mit 5 Alternativen und entsprechende Lebensmittel stehen bereit.


Mache Dir am Vortag klar, was Du morgen willst

Doch nicht nur in der Vorbereitung braucht es Planung. Planung begleitet den gesamten Prozess. Ich bin kein großer Freund davon, alles bis ins letzte Detail und langfristig zu planen. Ich mag Flexibilität. So entscheide ich meistens am Vortag, was ich morgen esse. Oft ist es auch hilfreich. etwas für zwei Tage vorzubereiten. Wichtig für mich ist, dass ich, wenn ich Hunger habe, sofort zugreifen kann. Da will ich nicht lange überlegen. Denn genau das waren die Momente, wo ich früher Brot gegessen habe. Brot war immer da. Und es hat sich zur Gewohnheit entwickelt.


Sei liebevoll zu Dir, wenn Du scheiterst

Die ersten Tage liefen gut. Nur Samstag bin ich schwach geworden. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Und habe zusätzlich zum Brot auch noch Kuchen gegessen.

Früher hätte ich dann gleich die ganze Aktion infrage gestellt, mit mir geschimpft: "Typisch Du, war ja klar, dass Du das nicht durchhältst!“ und das Projekt über Bord geworfen. Heute weiß ich, auch wenn ich gestern mal eine Ausnahme gemacht habe, fange ich heute einfach neu an. #jaichdarf


Erlaube Dir, Deinen Plan zu optimieren

Scheitern könnte ein Zeichen sein, dass der Weg, den Du für Deine Veränderung gewählt hast, noch nicht der richtige für DICH ist. Wenn wir scheitern, liegt es oft nicht am Ziel, das wir erreichen wollen, sondern an dem Weg, den wir gewählt haben. Habe ich bisher täglich Brot gegessen, ist es ganz schön hart von mir zu erwarten, dass ich es jetzt 28 Tage ohne schaffe. Es ist nicht unmöglich, doch erfordert Disziplin. Und wenn Disziplin in Kampf und Schwere mündet, bin ich raus. Für mich dürfen Veränderungen auch leicht und spielerisch gehen. Daher habe ich mich fürs Weitermachen und einen Ausnahmetag pro Woche entschieden. An diesem Tag darf ich Brot essen. Und das Schöne ist, ich zelebriere diesen Tag. Kaufe besonders leckeres Brot und genieße es.


Es geht darum dranzubleiben

Um alte Gewohnheiten umzuwandeln, braucht es 21 Wiederholungen der neuen Gewohnheit. Dies habe ich in einem Artikel gelesen. Daher ist es wichtig dranzubleiben. Was mir dabei hilft, sind vor allem zwei Dinge: Die Visualisierung und Nachhalten meines Ziels, z.B. in Form einer Dranbleib-Liste zum Häkchen setzen. Und die Unterstützung durch eine Sparringspartner:in, mit der ich mich austauschen kann, die Erfolge mit mir feiert, mich motiviert und auf neue Ideen bringt, wenn es mal wieder nicht funktioniert.


Was hat mein Brot-Verzicht nun mit Deinem Veränderungswunsch zu tun?

Viel. Denn Veränderungsprozesses und die Gründe, warum wir scheitern, sind oft ähnlich. Wir nehmen uns zu viel auf einmal vor, sind ungeduldig mit uns, denken, wir müssten es allein schaffen und erlauben uns nicht, Fehler zu machen und unseren ganz eigenen Weg auszuprobieren.


Du möchtest das ändern? Dann melde Dich bei mir.

Ich unterstütze Dich, Deinen eigenen Weg zu finden und dranzubleiben.


#jaichdarf #mehrich #scheitern #dranbleiben

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